... weiter geht's im gleichen Stil.

Erst wollten wir ja den Mombacho Vulkan bewandern, entschlossen uns dann auf den Rat eines kanadischen Paares jedoch zum sehr aktiven Masaya; und zwar für die Night Tour. Im Dunkeln wirkt die feurig-orange leuchtende, heisse Gesteinsmasse noch imposanter.

Es war wirklich unbeschreiblich! Man stand da oben (wurde übrigens definitiv bis ganz nach oben hochgefahren) und vielleicht fünfzig Meter unter einem war die Lava. Nachdem Fuego uns in Guatemala "nur" ein paar Rauchwolken schenkte, war es hier so richtig am Brodeln. Nach nur 20 Minuten mussten wir zwar wieder zurück ins Shuttle, das Wow-Gefühl blieb jedoch noch weit länger bestehen. Zum Glück haben wir diese Tour gemacht.

Brodelnde Lava: Vulkan Masaya. 

Brodelnde Lava: Vulkan Masaya. 

Nach einem fruchtigen Frühstück kam am nächsten Tag ein kleiner roter Wagen, der uns indirekt zu der Laguna de Apoyo brachte. Die Detour beinhaltete den Markt in Masaya, die Pueblos Blancos inkl. Stopp bei einer Töpferwerkstatt und -schule sowie den Aussichtspunkt in Catarina. An letzterem kam bereits Vorfreude auf, bald in das grün-schimmernde Blau eintauchen zu dürfen.

Töpfer-Demo bei den Pueblos Blancos. 

Töpfer-Demo bei den Pueblos Blancos. 

Die Laguna de Apoyo vom Aussichtspunkt bei Catarina.

Die Laguna de Apoyo vom Aussichtspunkt bei Catarina.

Keine Stunde (ohne Umweg ;) von Granada entfernt befindet sich der Kratersee, der zu den schönsten in ganz Zentralamerika gehört. Wir sind jedenfalls beide noch nie in einen so sauberen und warmen See reingesprungen. Man vergisst definitiv die Zeit, wenn man sich auf einem alten Reifen sitzend einfach treiben lässt. Natürlich fiel uns auch das Sünnelä am Strand sehr leicht und darum verlängerten wir unseren Aufenthalt spontan noch etwas.

Ach und das Bier kostete 1.30 US Dollar, der Nica Libre (wie Cuba Libre einfach mit dem lokalen Rum) 1.50 - gefährlich, gefährlich. Zum Glück hatten wir uns im Griff. ;)

Ein Frühstück mit Aussicht. 

Ein Frühstück mit Aussicht. 

Unser erstes Mal Stand-Up Paddling.

Unser erstes Mal Stand-Up Paddling.

Das Restaurant vom Hostel direkt am See. 

Das Restaurant vom Hostel direkt am See. 

"chli hänge" 

"chli hänge" 

Nach drei Übernachtungen konnten wir uns jedoch der Anziehungskraft des herrlichen Wassers entziehen und sind zur Zwillingsvulkaninsel "Isla de Ometepe" weitergefahren.

Inmitten vom Lago de Nicaragua, einem riesigen See, der nicht umsonst "Meer von Nicaragua" genannt wird, liegt diese besondere Insel. Auf beiden Inselhälften ragt ein Vulkan in die Höhe, was sie definitiv einzigartig macht. Baden kann man zwar auch, es ist aber nicht mehr ganz so schön wie in der Laguna.

Wir haben uns - wie es da sehr üblich ist - einen Töff gemietet und damit beinahe die komplette Insel umrundet. Highlights waren der Strand Santo Domingo, der Naturpark Charco Verde, die Vulkanwasser-Pools "Ojo de Agua" und am Ende der Sonnenuntergang am Aussichtspunkt Punta Jesus Maria. Das Ojo de Agua war wohl das beste: Das kristallklare Wasser vom unterirdischen Bach, der im Vulkan Maderas entspringt, war seit langem mal wirklich eine Abkühlung.

In einem ziemlich alten Boot gings auf die Isla de Ometepe. 

In einem ziemlich alten Boot gings auf die Isla de Ometepe. 

Unsere weisse Enduro Maschine :) 

Unsere weisse Enduro Maschine :) 

Strand von Santo Domingo. 

Strand von Santo Domingo. 

Das wunderschöne Ojo de Agua. 

Das wunderschöne Ojo de Agua. 

Mit Glück erwischt (Charco Verde). 

Mit Glück erwischt (Charco Verde). 

Sonnenuntergang am Punta Jesus Maria.

Sonnenuntergang am Punta Jesus Maria.

Nach einem super Frühstück im Corner House - unsere Unterkunft in Moyogalpa - verliessen wir das schöne Nicaragua und kamen vergangenen Mittwoch in Tamarindo, Costa Rica an. Dieses Städtchen - zurecht auch Tamagringo genannt - ist sehr touristisch, amerikanisiert und ein idealer Platz, um Surfen zu lernen. Vor lauter Surfern (und ihren Lehrern) sieht man jedenfalls manchmal kaum noch Meer. ;)

Wir haben uns natürlich "trotzdem"  in den Wellen versucht und es ging ganz ordentlich. Im Vergleich mit Las Peñitas waren die Bedingungen definitiv einiges einfacher.

Unverhofft kam es am frühen Abend noch zu einer Premiere: das erste Mal Beachvolleyball auf unserer Reise! Spielpartner waren ein Amerikaner und ein grossgewachsener Tico (Einheimischer). Dank überraschend tollen Ballwechseln hat es ziemlich Spass gemacht; anschliessend ins Meer zu springen jedoch fast noch mehr! :)

Surfen in Tamagringo. 

Surfen in Tamagringo. 

Abendstimmung am Parkplatz vor dem Strand. ;)

Abendstimmung am Parkplatz vor dem Strand. ;)

Bald geht's ins Landesinnere, ihr hört von uns.

Pura Vida!